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Transrapid München

Realsatire: Manipulation beim Transrapid in München?

Der damalige Ministerpräsident Stoiber hatte im September 2007 einen Festpreis von 1,85 Mrd. € vereinbart. Am 26.03.08 traten Bundesverkehrsminister Tiefensee, CSU-Ministerpräsident Beckstein und Siemens-Chef Peter Löscher vor die Presse und erklärten das Aus, nachdem zwei Tage vorher bekannt wurde, daß das Projekt jetzt 3,4 Mrd. € kosten solle.

Begründung: Die Baufirmen brauchten 1 Mrd. € mehr wegen einer Untertunnelung des Münchener Hauptbahnhofs und weiterer Tunnel, geändertem Streckenverlauf und Schalldämmung.

Wozu Tunnel und Schalldämmung beim Transrapid? Die Verantwortlichen sind offensichtlich nie mit dem Transrapid im Emsland gefahren.

Durchgesetzt haben sich damit die Bedenkenträger und Angstmacher aus der rot-Grünen Ecke, insbesondere der SPD-Oberbürgermeister Christian Ude, der mit Kosten von 500.000 € ein Bürgerbegehren gegen den Transrapid organisiert hat. Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt, Die Welt 28.2.08

Das ganze erinnert an die Verhinderungskampagne gegen die Transrapidstrecke zwischen Berlin und Hamburg mit unlauteren Mitteln und falschen Behauptungen. Bahnchef Mehdorn setzte dann den Bau der ICE-Strecke Berlin-Hamburg durch, die teurer als die Transrapidstrecke wurde.

Leserbrief "Moral und Anstand" in der Politik von Dr. Ludwig Lindner Buerger-fuer-Technik.de


 

 


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